Verzahnte Ausbildung (VAmB)

Azubi und Ausbilder bei der Arbeit am Tisch


CJD BBW Gera

Inklusiv und betriebsnah - Verzahnte Ausbildung

Bei der Verzahnten Ausbildung mit Berufsbildungswerken (VAmB) bilden Betriebe und Berufsbildungswerke junge Menschen mit Behinderung gemeinsam aus. Ein Übergang in eine betriebliche Ausbildung ist jederzeit möglich. Die Berufsbildunsgwerke verzahnen ihre hohe Fachkompetenz bei der Ausbildung junger Menschen mit der Praxis in Betrieben. Bis zu 18 Monate (nach Absprache auch länger) ihrer Ausbildung absolvieren die jungen Menschen direkt im Unternehmen. Die betrieblichen Phasen werden durch individuelle Unterstützung des Berufsbildungswerkes ergänzt. Eine Verzahnte Ausbildung ist in allen der über 250 Ausbildungsberufen der Berufsbildungswerke möglich.


Von der Kooperation durch VAmB profitieren alle Beteiligten - die Jugendlichen,  die Unternehmen und das Berufsbildungswerk. Den jungen Menschen bietet diese Ausbildung eine systematische und praxisnahe Vorbereitung auf die Berufstätigkeit.

Gemeinsame Leistungsstandards

Seit 2012 ist die Verzahnte Ausbildung ein Regelangebot der Berufsbildungswerke.

Gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit (BA) hat die Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildunsgwerke verbindliche Leistungsstandards vereinbart, die eine hohe Umsetzungsqualität für alle Beteiligten garantieren.

Vom Modellprojekt zum Regelangebot

VAmB – die Verzahnte Ausbildung mit Berufsbildungswerken – enstand 2004 mit wissenschaftlicher Begleitung durch die Universität Hamburg als Projekt der Initiative "job - Jobs ohne Barrieren" gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS).

Seit 2012 ist VAmB ein Regelangebot der Berufsbildungswerke.


Betriebe und Unternehmen profitieren von der Zusammenarbeit

  • mit VAmB die soziale Vielfalt und Inklusion im Unternehmen stärken

  • Arbeitgeber lernen junge motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kennen, die sie später in eine Anstellung übernehmen können

  • Auszubildende in VAmB können in der Beschäftigungspflichtquote des kooperierenden Betriebes doppelt angerechnet werden
  • Arbeitgeber müssen weder die Kosten für die Ausbildungsvergütung noch für die Sozialversicherung übernehmen
  • das qualifizierte Fachpersonal der Berufsbildungswerke steht während der gesamten betrieblichen Ausbildungsphase unterstützend zur Seite

Jede fünfte Ausbildung findet verzahnt mit Betrieben statt

Grafik verzahnte Ausbildung mit der Wirtschaft

Kontakt

Kurzinfo VAmB
18-09-VAmB-Kurzinfo.pdf