Stellungnahme Berufsbildungsgesetz inklusiv weiterentwickeln

 

1. Vorbemerkung

Über 50 Berufsbildungswerke und ihre Träger haben sich in der Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke e.V. (BAG BBW) zusammengeschlossen. Ihr gesetzlicher Auftrag nach § 51 SGB IX ist es, die berufliche Rehabilitation von Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Behinderungen zu fördern.

Unter dem Dach der BAG BBW setzen sich die Berufsbildungswerke und ihre Träger gegenüber Politik, Wirtschaft, ihrem Partner BA sowie Selbsthilfeverbänden dafür ein, 

  • passgenaue Leistungen für junge Menschen mit Behinderung zur Teilhabe am Arbeitsleben und der Gesellschaft zu bieten,
  • mit Arbeitgebern die Übergänge der Jugendlichen ins Arbeitsleben zu gestalten,
  • Positionen für Inklusionskonzepte zu erarbeiten,
  • den Austausch der Berufsbildungswerke und ihrer Träger zu fördern,
  • sowie innovative Forschungsprojekte zu initiieren.

Im Koalitionsvertrag für die 19. Wahlperiode haben CDU, CSU und SPD vereinbart, die berufliche Bildung zu stärken. Dazu gehören moderne Ausbildungsberufe, attraktive Berufsabschlüsse sowie verbesserte Übergänge in die akademische Bildung. Die duale Ausbildung soll weiter an Attraktivität gewinnen und mehr Jugendliche und junge Erwachsene für diesen Weg begeistern.    

Dazu wollen die Regierungsfraktionen zum 01.08.2019 das 1969 eingeführte und zuletzt 2005 reformierte Berufsbildungsgesetz (BBiG) novellieren. Das BBiG ist das zentrale Rahmengesetz für die berufliche Bildung und regelt gemeinsam mit der Handwerksordnung (HwO) für die Handwerksberufe mehr als 300 Ausbildungsberufe.

Die Reform des BBiG stellt erhebliche Anforderungen, um berufliche Bildung nicht nur attraktiv, sondern auch zukunftsfest für die Herausforderungen des Fachkräftemangels sowie der Digitalisierung der Arbeitswelt zu machen. Dabei sind aus Sicht der BAG BBW junge Menschen mit Behinderungen stets im Blick zu behalten. Die BAG BBW schlägt vor, eine inklusive Weiterentwicklung des BBiG vorzunehmen. 

Lesen Sie die komplette Stellungnahme hier.

Stellungnahme der BAG BBW zum Referentenentwurf BBiMoG