Ziel ist es, Menschen mit Behinderungen sowie Fachkräfte aus Verwaltung, Beratung, Bildung und Medizin mit aktuellen, qualitätsgesicherten Informationen zu unterstützen und so die praktische Umsetzung von Nachteilsausgleichen zu erleichtern.
Im Mittelpunkt des Treffens standen die Praxiserfahrungen mit Nachteilsausgleichen (NTA) in der beruflichen Bildung. Anhand von Fallbeispielen wurden typische Abläufe – von der Antragstellung über die Entscheidung bis hin zur Umsetzung – betrachtet. Darüber hinaus tauschten sich die Teilnehmenden zu beteiligten Akteurinnen und Akteuren sowie zu besonderen Herausforderungen und Fragestellungen aus der Praxis aus.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den künftigen Nutzergruppen der geplanten NTA-Plattform sowie auf ersten Überlegungen zu deren Struktur und Aufbau. Die Ergebnisse fließen in die weitere Konzeption des Systems ein.
Das Treffen zeigte deutlich den hohen Bedarf an einem zentralen, qualitätsgesicherten Wissens- und Informationsangebot rund um Nachteilsausgleiche. Mit den vereinbarten nächsten Schritten nimmt die Entwicklung des NTA-Lotsen nun weiter Fahrt auf.

