Zur Eröffnung begrüßte Tobias Schmidt, Vorsitzender des Vorstands der BAG BBW, die Teilnehmenden und betonte die besondere Bedeutung ihres Engagements. Das Treffen stehe nicht nur im Zeichen der Teilhabe, sondern auch der Demokratie. Indem sich die Teilnehmendenvertretungen einbringen, Interessen vertreten, diskutieren und mitgestalten, lebten sie demokratische Prozesse im Alltag – etwas, das keineswegs selbstverständlich und gerade deshalb von großer Bedeutung sei.
„Das, was Sie in Ihren Berufsbildungswerken tagtäglich leben, ist gelebte Demokratie. Sie vertreten Interessen, Sie bringen sich ein, Sie diskutieren, wägen ab und gestalten mit. Das ist alles andere als selbstverständlich – und gerade deshalb so wertvoll“, so Tobias Schmidt.

Mit Blick auf aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen machte er zudem deutlich, dass Werte wie Vielfalt, Toleranz und Inklusion zunehmend unter Druck geraten. Umso wichtiger sei es, eine klare Haltung für Offenheit, Respekt und ein solidarisches Miteinander zu zeigen. Gerade junge Menschen hätten dabei eine entscheidende Rolle: Sie gestalten nicht nur ihr unmittelbares Umfeld im BBW, sondern prägen auch die Gesellschaft von morgen. Ziel müsse es sein, Inklusion als gelebte Realität zu stärken und echte Mitbestimmung zu ermöglichen.
Auch Roman Hanle, Mitglied im Vorstand der BAG BBW und Leiter des Fachausschusses TNV, machte in seiner Eröffnung deutlich, wie wichtig die Beteiligung der Teilnehmendenvertretungen an zentralen Prozessen in den Berufsbildungswerken ist.
Durch das Programm führten Sascha Pothen, Fabio Radosavljevic und Tobias Rabe. Alle drei kennen die Beteiligungsprozesse aus ihrer eigenen Arbeit als Teilnehmendenvertretung beziehungsweise als Vertrauensperson.

Zu den inhaltlichen Schwerpunkten des ersten Tages zählten der Austausch zur neuen Teilnehmenden-Mitwirkungsordnung sowie die Vernetzung in den vier Regionalverbünden der BAG BBW. Diese boten Raum für intensiven Austausch, neue Kontakte und den Transfer von Erfahrungen aus den unterschiedlichen Einrichtungen. Am zweiten Veranstaltungstag nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit, sich in verschiedenen Workshops weiterzubilden.

Themen waren unter anderem der Einsatz von KI-Tools, der Umgang mit Medien sowie Entspannungstechniken im Ausbildungsalltag.
Die Rückmeldungen der Teilnehmenden fielen positiv aus: Besonders der persönliche Austausch, die praxisnahen Inhalte und die Möglichkeit zur aktiven Mitgestaltung wurden als großer Gewinn wahrgenommen.
Parallel zum Netzwerktreffen fand die Mitgliederversammlung der BAG BBW statt, bei der Vertreter*innen aus allen 52 Berufsbildungswerken zusammenkamen, um gemeinsam Bilanz zu ziehen sowie aktuelle Entwicklungen und Projekte der BAG BBW zu diskutieren.









