Berufsbildungswerke sichern Fachkräfte und schaffen Perspektiven

Eine praxisnahe, inklusiv ausgerichtete und qualitativ hochwertige Ausbildung – dafür stehen die 51 Berufsbildungswerke (BBW) in Deutschland gemeinsam mit ihrem Partner, der Bundesagentur für Arbeit. Die aktuellen Kennzahlen zur Ausbildungsqualität zeigen erneut: Die Förderung in den Berufsbildungswerken wirkt nachhaltig und eröffnet jungen Menschen mit Behinderungen erfolgreich Wege in Ausbildung und Beschäftigung. Dazu erklärt Tobias Schmidt, Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke (BAG BBW):
„16.000 junge Menschen mit Behinderungen werden in den Berufsbildungswerken auf den allgemeinen Arbeitsmarkt vorbereitet. Unser Ansatz verbindet individuelle Förderung, enge persönliche Begleitung und starke Kooperationen mit Unternehmen vor Ort.

Die aktuellen Zahlen unterstreichen den Erfolg der Ausbildung in den Berufsbildungswerken:

  • 66 % der Absolvent*innen finden nach bestandener Prüfung eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt.
  • 88 % bestehen ihre Abschlussprüfung vor den Kammern.
  • 20 % der Ausbildungen erfolgen in enger Kooperation mit regionalen Unternehmen.
  • 82 % der Jugendlichen sind mit ihrer Ausbildung sehr zufrieden und fühlen sich gut auf den Einstieg ins Berufsleben vorbereitet.

Diese Ergebnisse zeigen: Inklusive berufliche Bildung funktioniert, wenn Berufsbildungswerke, Betriebe und junge Menschen eng zusammenarbeiten. Berufsbildungswerke leisten damit nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Teilhabe, sondern auch zur Fachkräftesicherung in Deutschland. Wir appellieren daher an die Bundesregierung, die Finanzierung der beruflichen Rehabilitation langfristig zu sichern und weiterzuentwickeln. Ziel muss sein, nachhaltige Teilhabe am Arbeitsleben für alle jungen Menschen zu gewährleisten.“

Die BAG BBW hat erstmals einen kompakten Ausbildungsreport erstellt, der zentrale Kennzahlen zur Wirkung der Berufsbildungswerke zusammenfasst.

*Die genannten Kennzahlen basieren auf den Rückläufen der Datenerhebung 2024/2025 sowie einer Zufriedenheitsumfrage der BAG BBW.