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Versetzung

Versetzung

Eine arbeitsvertragliche Versetzung liegt vor, wenn dem Arbeitnehmer auf Dauer ein geänderter Aufgabenbereich in Bezug auf die Art, den Ort oder den Umfang der Arbeit übertragen wird (vergleiche dazu § 95 Absatz 3 Betriebsverfassungsgesetz - BetrVG). Der Betriebsrat ist dann einzuschalten, wenn eine Versetzung im betriebsverfassungsrechtlichen Sinne vorliegt, was dann der Fall ist, wenn

  • dem Arbeitnehmer ein anderer Arbeitsbereich zugewiesen wird,
  • die Zuweisung die voraussichtliche Dauer von einem Monat überschreitet, oder
  • mit einer erheblichen Änderung der Umstände verbunden ist, unter denen die Arbeit zu leisten ist. Eine arbeitsrechtlich definierte Umsetzung liegt dann vor, wenn der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer einen neuen Arbeitsplatz zuweist. Voraussetzung dafür ist, dass dem Arbeitnehmer keine andere als die geschuldete Arbeit und kein anderer als der vertraglich festgelegte Arbeitsort zugewiesen wird.

siehe auch Umsetzung

Externe Links:

Originaltext von talentplus

Stand: August 2015

 

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