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Schwerbehinderung

Schwerbehinderung

Stellt das Versorgungsamt einen Grad der Behinderung (GdB) von 50 und mehr fest, liegt eine Schwerbehinderung vor. Schwerbehinderte Menschen erhalten auf Antrag vom Versorgungsamt einen Schwerbehindertenausweis. Dieser Ausweis dient als Nachweis für die Inanspruchnahme von Leistungen und sonstigen Hilfen nach SGB IX und anderen Vorschriften.

Feststellung der Schwerbehinderung

Die Feststellung der Schwerbehinderteneigenschaft kann vom Betroffenen beim Versorgungsamt beantragt werden. Antragsformulare gibt es dort, bei den Integrationsämtern, den örtlichen Fürsorgestellen und Sozialämtern sowie bei Behindertenverbänden und häufig auch bei den Schwerbehindertenvertretungen in den Betrieben und Dienststellen.

Das Versorgungsamt ermittelt den Grad der Behinderung und das Vorliegen gesundheitlicher Voraussetzungen für die Inanspruchnahme von Nachteilsausgleichen anhand beigezogener oder selbst erhobener ärztlicher Befunde, Rehabilitations-, Kurentlassungs- und Sozialberichten sowie vergleichbarer Unterlagen.

Praxistipp: Lassen Sie sich als Arbeitgeber von schwerbehinderten Mitarbeitern immer den Schwerbehindertenausweis vorlegen. Der Feststellungsbescheid alleine reicht insbesondere bei der Anrechnung auf Pflichtarbeitsplätze oft nicht aus.

Externe Links:

Originaltext von talentplus

Stand: August 2015

 

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