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Job4000

Job4000

Das Programm "Job4000" wurde von 2007 bis 2014 als Nachfolgeprogramm der Initiative "job - Jobs ohne Barrieren" durchgeführt. Job4000 war laut Gesetzgeber ein Programm zur besseren beruflichen Integration besonders betroffener schwerbehinderter Menschen. Zugleich sollte die Bundesagentur für Arbeit bei der Durchführung ihrer gesetzlichen Aufgaben im Rahmen der beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung unterstützt werden.

Chancen auf dem Arbeitsmarkt setzen vor allem Arbeitsplätze und - für junge behinderte Menschen - Ausbildungsplätze voraus. Außerdem bedarf es häufig einer zielgerichteten Unterstützung beim Übergang schwerbehinderter Jugendlicher von der Schule auf den allgemeinen Arbeitsmarkt. Daher förderte das Programm vor allem die drei Säulen Arbeit, Ausbildung und Unterstützung.

Mit dem Programm wollte die Bundesregierung Ankündigungen im Koalitionsvertrag vom 11. November 2005 umsetzen, wonach die berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung intensiviert und mehr Arbeitsmöglichkeiten außerhalb von Werkstätten für behinderte Menschen (WbfM) geschaffen werden sollten.

Zuständig für die Umsetzung waren die einzelnen Bundesländer und dort die jeweiligen Integrationsämter, bei denen die Leistungen des Programms beantragt werden konnten.

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Originaltext von talentplus

Stand: August 2015

 

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