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junge Frau mit Trainer macht eine Übung in der Reha
zwei junge Männer in der Druckerausbildung schreiben an einem Tisch

Innere Erkrankungen

Innere Erkrankungen

Unter dem Sammelbegriff der chronischen inneren Erkrankungen versteht man Organ- und Systemerkrankungen der inneren Organe, die mit dauerhaften Beeinträchtigungen verbunden sind.

Dazu gehören

  • Herz- und Kreislauferkrankungen,
  • Krankheiten der Atmungsorgane,
  • Krebserkrankungen,
  • Hormon- und Stoffwechselkrankheiten,
  • Chronische Nierenerkrankungen,
  • Erkrankungen des Verdauungstraktes,
  • HIV-Infektion und AIDS
  • sowie hämatologische Krankheitsbilder.

Gemäß der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die in das SGB IX und in das Rentenversicherungsrecht Eingang gefunden hat und als Grundlage für sozialmedizinische Fragestellungen und zur Ermittlung des individuellen Rehabilitationsbedarfs herangezogen wird, ist die Wiederherstellung oder wesentliche Besserung der funktionalen Gesundheit sowie insbesondere der Aktivitäten und der Teilhabe eine zentrale Aufgabe der Rehabilitation.

Das bedeutet, das Menschen mit chronischen inneren Erkrankungen im Rahmen von medizinischen und beruflichen Rehabilitationsmaßnahmen auf die Notwendigkeit einer eigenverantwortlich gesteuerten Krankheitsverarbeitung hingewiesen werden, wobei sie durch Patientenschulungen, soziale und psychologische Hilfen unterstützt werden. Dies verlangt ein hohes Maß an Motivation, Disziplin und Selbstverantwortung vom Betroffenen, weil in der Regel in allen Lebensbereichen (Arbeit, Familie, Freizeit) neue Verhaltensweisen und Einstellungen aufgebaut und gefestigt werden müssen.

Externe Links:

Online-Beratung EBBA: Menschen mit chronischer innerer Erkrankung im Arbeitsleben

Originaltext von talentplus

 

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