

Unter Gesichtsfeld versteht man den Bereich aller wahrnehmbaren Objekte in der Umgebung, den man optisch ohne Augenbewegungen erfassen kann (im Unterschied zum Blickfeld mit einem Sehbereich, der bei unbewegtem Kopf ausschließlich durch Bewegung der Augen überblickt werden kann - das Blickfeld beträgt für das einzelne Auge nach allen Richtungen etwa 45 Grad.).
Die Ausdehnung des Gesichtsfelds ist durch die Pupillenweite, die Tiefe der Lage des Auges in der Augenhöhle, den Öffnungsgrad der Lider und durch die Gesichtsknochen bestimmt.
Gesichtsfeldstörungen sind Sehstörungen, die in einer Einengung der Außengrenzen des Gesichtsfelds oder im Auftreten von Ausfallbereichen bestehen.
Siehe auch Sehbehinderung