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Gefährdungsbeurteilung

Gefährdungsbeurteilung

Bei einer arbeitsmedizinischen Gefährdungsbeurteilung werden Gesundheitsgefahren an Arbeitsplätzen gemäß § 5 Arbeitsschutzgesetz zum Beispiel im Rahmen einer Betriebsbegehung systematisch erfasst. Davon sind präventive Maßnahmen gezielt abzuleiten. Die Gefährdungsbeurteilung ist vor der Aufnahme von Tätigkeiten durchzuführen und im Falle von maßgeblichen Veränderungen zu wiederholen.

Weiterhin ist eine Gefährdungsbeurteilung durchzuführen, wenn ein Beschäftigter an einer Erkrankung leidet, die er sich durch biologische Arbeitsstoffe am Arbeitsplatz zugezogen haben kann. Dazu zählen arbeitsbedingte Infektionskrankheiten, aber auch Atemwegsallergien oder Erkrankungen aufgrund toxischer Einwirkungen.

Die Durchführung der Gefährdungsbeurteilung nach dem Arbeitsschutzgesetz bildet für den Arbeitgeber die Grundlage zur Sicherstellung des Gesundheitsschutzes seiner Beschäftigten. In Streitfällen kann die Gefährdungsbeurteilung herangezogen werden, um zu prüfen, ob der Schutz der Beschäftigten im Betrieb grundsätzlich gewährleistet war.

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Originaltext von talentplus

Stand: August 2015

 

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