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Entgeltfortzahlung

Entgeltfortzahlung

Wird ein Arbeitnehmer aufgrund einer nicht selbst verschuldeten Krankheit arbeitsunfähig, hat er grundsätzlich einen gesetzlichen Anspruch auf Entgeltfortzahlung für sechs Wochen bei seinem Arbeitgeber. Dies gilt für alle Arbeitnehmer im Sinne des § 1 Absatz 2 Entgeltfortzahlungsgesetz (EntgFG), also auch für Teilzeitbeschäftigte mit einer Arbeitszeit von weniger als zehn Stunden wöchentlich.

Nach dem Entgeltfortzahlungsgesetz haben Arbeitnehmer auch dann Anspruch auf Arbeitsentgelt bis zu sechs Wochen, wenn sie infolge einer Leistung der medizinischen Vorsorge oder Rehabilitation eines Trägers der gesetzlichen Rentenversicherung, Krankenversicherung oder Unfallversicherung, einer Verwaltungsbehörde der Kriegsopferversorgung oder eines sonstigen Sozialleistungsträgers an ihrer Arbeitsleistung verhindert sind und diese in einer Einrichtung der medizinischen Vorsorge oder Rehabilitation durchgeführt wird.

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Originaltext von talentplus

Stand: August 2015

 

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