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zwei Jugendliche helfen sich gegenseitig bei den Hausaufgaben
ein Jugendlicher bei der Holzverarbeitung in seiner Ausbildungsstätte

Außerbetriebliche Ausbildung

Außerbetriebliche Ausbildung

Die außerbetriebliche Ausbildung ist eine Maßnahme zur beruflichen Bildung, die in eigenständigen, anerkannten Einrichtungen der beruflichen Bildung stattfindet.

Solche Einrichtungen sind zum Beispiel Akademien, Bildungszentren, Fachschulen, Technikerschulen, kirchliche Einrichtungen oder Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation.

Im Gegensatz zur betrieblichen Bildung ist die außerbetriebliche Ausbildung nicht an einen Betrieb oder ein Unternehmen angegliedert.

Die Ausbildung erfolgt in anerkannten Ausbildungsberufen oder nach besonderen Ausbildungsregelungen für behinderte Menschen in den Werkstätten oder Übungsbüros der Einrichtung und umfasst auch die Teilnahme am Berufsschulunterricht.

Für eine berufliche Erstausbildung wird ein Ausbildungsvertrag abgeschlossen. Während der Ausbildung finden mehrwöchige Betriebspraktika statt.

Ziel ist es, die Ausbildung möglichst schon nach dem ersten Ausbildungsjahr in einem Betrieb fortzusetzen - unter Umständen unter Gewährung von ausbildungsbegleitenden Hilfen. Zum Teil erfolgt die Ausbildung auch in einem direkten Verbund mit Ausbildungsbetrieben.

Während der Ausbildung erhalten die Auszubildenden eine Ausbildungsvergütung und sind sozialversichert. Wenn die Voraussetzungen gegeben sind, können sie auch Berufsausbildungsbeihilfe beantragen. Für die Fahrten zu den Ausbildungsorten ist ein Zuschuss möglich.
Ausbildungplätze für behinderte Menschen werden durch das Reha-Team der Agentur für Arbeit direkt vermittelt.

siehe auch Ausbildung

Externe Links:

REHADAT-BuRe: Bildungsangebote in der Rehabilitation

Originaltext von talentplus

 

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