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Ambulante Rehabilitation

Ambulante Rehabilitation

Das SGB IX sieht vor, dass Leistungen unter Berücksichtigung der persönlichen Umstände auch in ambulanter, teilstationärer oder betrieblicher Form und gegebenenfalls unter Einbeziehung familienentlastender und -unterstützender Dienste erbracht werden können.

Ambulante Rehabilitationsleistungen sind stationären vorzuziehen, wenn die Leistungsberechtigten einverstanden sind und die erforderliche Hilfe auch auf diese Weise mit der gleichen Wirksamkeit erbracht werden kann - um dies abzuklären, müssen bei der Entscheidung alle Umstände des Einzelfalles berücksichtigt werden.

Ausschlaggebend ist zum einen, dass ein stationärer Aufenthalt nicht immer erforderlich ist, um das angestrebte Rehabilitationsziel zu erreichen. Zum anderen sollen diejenigen, die eine stationäre Betreuung früher kaum oder gar nicht nutzen konnten, ambulante Alternativen finden.

Die Betroffenen sind auch während der ambulanten Rehabilitation finanziell und sozial abgesichert. Es besteht ein Anspruch auf Übergangsgeld - dies führt dann auch zur Sozialversicherungspflicht mit Beitragszahlung durch die Rehabilitationsträger.

Arbeitnehmer haben gegenüber dem Arbeitgeber für sechs Wochen einen Anspruch auf Entgeltfortzahlung, wenn sie aufgrund ihrer Rehabilitation an ihrer Arbeit verhindert sind, unabhängig davon, ob die Leistung stationär oder ambulant erbracht wird.

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Originaltext von talentplus

Stand: August 2015

 

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