zwei Jugendliche bei den Hausaufgaben
junge Frau arbeitet mit jungem Mann am Computer

ICF

Eine Sprache weltweit

Die „Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit“ (ICF) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) legt länder- und fächerübergreifend die Unterteilungen des funktionalen Gesundheitszustandes, der Behinderung, der sozialen Beeinträchtigung und der relevanten Umgebungsfaktoren einer Person fest. Die ICF sorgt so für einen weltweit einheitlichen Sprachgebrauch, wenn es um Menschen mit Behinderungen geht.

ICF in Deutschland

Die ICF wird auch in Deutschland angewendet. Sie kommt beispielsweise innerhalb der Richtlinien über Leistungen zur medizinischen Rehabilitation des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) vom 16. März 2004 zum Einsatz.

Und auch die Gestaltung des Neunten Sozialgesetzbuches, „Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen“, wurde wesentlich vom ICF beeinflusst.

Die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) setzt sich dafür ein, die Anwendung der ICF in Deutschland auszubauen. Im März 2009 plädierte sie in einer Empfehlung an alle Akteure der beruflichen Teilhabe, die ICF zukünftig im gesamten Bereich der beruflichen Rehabilitation stärker einzubinden und anzupassen.

Rechts finden sie die Empfehlung der DVfR sowie weitere Dokumente zu diesem Thema zum Download.

 

Weitere Informationen

Hier finden Sie weitere Materialien zum Thema der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF)

 
 
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