

Die Berufsbildungswerke wollen den Erfolg ihrer Ausbildungen an der Zahl der Absolventen messen, die auf dem Arbeitsmarkt erfolgreich Fuß fassen konnten. Damit dieser Erfolgsanspruch nachhaltig auf dem Arbeitsmarkt sichtbar wird, verfolgen die Berufsbildungswerke eine breite Strategie. Hierzu gehört eine umfassende Ausbildung der Jugendlichen, die allen gesetzlichen Bestimmungen entspricht und in modernen Werkstätten und Schulen durchgeführt wird.
Die Ausbildungen werden individuell auf die Bedürfnisse der Jugendlichen abgestimmt und fördern nachhaltig ihre Talente und Fertigkeiten. Des Weiteren stellt die enge Verzahnung mit der Wirtschaft einen wichtigen Baustein in der Strategie zur besseren Integration der Jugendlichen auf dem Arbeitsmarkt dar. In enger Kooperation erfahren die Berufsbildungswerke, welche Berufe auf dem Arbeitsmarkt gefragt sind und welche Anforderungen Arbeitgeber an die Qualifikation der Beschäftigten stellen. Zudem entstehen so hilfreiche Netzwerke, die den Einstieg der Jugendlichen ins Berufsleben erleichtern.
Die Ausbildung und die Vermittlung der Ausbildungsinhalte orientieren sich an den Bedürfnissen der Jugendlichen und werden flexibel angepasst. Neben der praktischen Ausbildung in Übungswerkstätten ist vielen Berufsbildungswerken eine Berufsschule zugeordnet. Über 240 anerkannte Ausbildungsberufe stehen den Jugendlichen bei den Berufsbildungswerken zur Wahl.
Üblicherweise übernimmt die Bundesagentur für Arbeit die Finanzierung der Ausbildung von Jugendlichen mit Behinderungen. Aber auch die Renten- oder Unfallversicherung können in bestimmten Fällen die Kosten tragen.
Die Agentur für Arbeit klärt, ob die Jugendlichen alle Voraussetzungen für eine Förderung erfüllen.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke beantwortet gerne alle Fragen rund um die Ausbildung mit den Berufsbildungswerken.