

Die Berufsbildungswerke bilden junge Menschen mit Behinderungen in über 240 verschiedenen Berufen aus. In enger Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit und der Wirtschaft werden die Ausbildungsprogramme gemäß den wechselnden Anforderungen des Arbeitsmarktes evaluiert. Die Berufsbildungswerke bilden die Jugendlichen entsprechend den Bedürfnissen der Wirtschaft aus. In modernen Übungsbetrieben und mithilfe neuester Unterrichtsmaterialien werden die Auszubildenden auf die Arbeit in den Betrieben der Wirtschaft vorbereitet. Die Ausbildung bei den Berufsbildungswerken erfolgt direkt in den Berufsbildungswerken oder verzahnt mit Unternehmen.
Wirtschaftsvertreter glauben oftmals, Menschen mit Behinderungen seien weniger leistungsfähig als Menschen ohne Behinderung. Sie übersehen dabei, welche Potenziale die Beschäftigung eines Menschen mit Behinderung birgt. Aus diesem Grund engagieren sich die Berufsbildungswerke für die gut ausgebildeten und ambitionierten jungen Menschen, um ihnen den Einstieg ins Berufsleben zu ebnen.
Denn qualifizierte Arbeitskräfte werden in Deutschland immer dringender gebraucht. Seit Jahren wird für die deutsche Wirtschaft ein zunehmender Fachkräftemangel prognostiziert. Ein Lösungsansatz für diese Prognose ist der Einsatz von hervorragend qualifizierten Menschen mit Behinderung in Unternehmen der Wirtschaft.