Inklusiv

Inklusiv bedeutet, dass jeder einbezogen wird, ob mit oder ohne Behinderung.

Für Berufsbildungswerke (BBW) ist es wichtig, dass Deine Ausbildung "so normal wie möglich" erfolgt. Deshalb machen in BBW zunehmend auch junge Menschen ohne Behinderung eine Ausbildung. Neben den modernen BBW-Ausbildungsstätten organisieren Berufsbildungswerke zahlreiche Betriebserfahrungen mit Dir. In der Regel ermöglichen sie Dir mindestens 26 Wochen Praktika in Unternehmen der Wirtschaft. Mit der Verzahnten Ausbildung mit Berufsbildungswerken (VAmB) kannst Du Deine Ausbildung bis zu 18 Monate in Betriebe verlagern. Wenn das gut klappt, organisieren BBW einen Übergang in die betriebliche Ausbildung für Dich.

Manchmal musst Du für den Besuch eines Berufsbildungswerkes einen weiten Weg in Kauf nehmen. Manchmal ist es auch wichtig, dass du neue Menschen und Lebensideen kennenlernst. Deshalb kannst du in der Nähe Deines Berufsbildungswerkes auch wohnen. Freizeit und Wohnleistungen werden so weit wie möglich mit den Angeboten vor Ort verzahnt.

Auf diese Weise gestalten wir miteinander eine inklusive Gesellschaft.

 

Wer bezahlt die Unterstützung?

Die Leistungen der Berufsbildungswerke (BBW) werden in der Regel von der Bundesagentur für Arbeit bezahlt.

Euren Antrag auf die einzelnen BBW-Leistungen stellt Ihr bei der Reha-Beratungsfachkraft der Agentur für Arbeit an Eurem Wohnort. Die Reha-Beratungsfachkraft weiß, welche Leistung für Euch die richtige ist. Wichtig ist, dass Ihr nicht über 25 Jahre alt seid.

Über Euren Antrag wird in der Regel innerhalb von zwei Wochen entschieden. Sollte die Agentur für Arbeit Euren Antrag ablehnen, weil sie nicht zuständig ist, leitet sie ihn an den richtigen Kostenträger weiter.

Auch Euer BBW vor Ort hilft Euch gerne weiter.

 
 
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